DSL Wechsel
Viele Internetnutzer stellen sich den Wechsel des DSL-Anbieters sehr leicht vor. Es lässt sich auch nicht bestreiten, dass die DSL-Anbieter in ihrer Werbung suggerieren, dass alles ganz einfach sei und schnell vonstatten gehe. In der Praxis ist es aber in den seltensten Fällen so, dass man unkompliziert zum neuen DSL-Anschluss kommt.
Nach dem ein neuer DSL-Anschluss beauftragt wurde, beginnt in aller Regel zunächst eine lange Wartezeit, die nicht selten zu einigen Problemen einhergeht. Wochenlanges oder gar monatelanges warten auf den neuen DSL-Anschluss ist nach Erfahrung vieler Verbraucher kein Einzelfall. Wenn es allzu lange dauert, sollten sich Kunden nicht hinhalten lassen. Die Verbraucherzentralen weisen immer wieder darauf hin, dass den Verbrauchern ein Rücktrittsrecht zusteht, wenn der DSL-Anbieter zulange braucht. Bevor man von seinem Rücktrittsrecht Gebrauch machen kann, ist dem DSL-Anbieter per Einschreiben eine Frist zu setzen. Wird diese vom DSL-Anbieter nicht eingehalten, kann der Verbraucher vom unerfüllten Vertrag zurücktreten, so die Verbraucherzentralen.
Zunächst muss der DSL-Anbieter allerdings eine weitere Chance bekommen. Habe er zugesagt, den DSL-Anschluss innerhalb eines Monats frei zu schalten, sei eine weitere Frist von 14 Tagen angemessen auch wenn nach einem Umzug der DSL-Anschluss nicht rechtzeitig oder nur mit einer wesentlich geringeren Datenübertragungsrate verfügbar ist, gelte das Recht auf Rücktritt vom Vertrag.